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Ein Pflegefall tritt häufig unerwartet ein: Ein Unfall, eine Krankheit, ein Sturz – und plötzlich steht fest, dass der Betroffene seinen Alltag nicht mehr allein bewältigen kann. Pflegebedürftigkeit kann aber auch ein schleichender Prozess sein: 

  • Der Alltag wird beschwerlicher
  • Die Bewegungsfähigkeit lässt nach
  • Die zeitliche und räumliche Orientierung ist eingeschränkt
  • Wohnung und Kleidung wirken zunehmend ungepflegt
  • Der Betroffene verhält sich anders als gewohnt. 

All das können Anzeichen sein, dass die Eltern oder der Partner Hilfe benötigen. Angehörigen fällt es oft schwer, sich das einzugestehen. So geht wertvolle Zeit verloren. Daher ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich bei Bedarf Rat zu holen, zum Beispiel vom Hausarzt oder einem Pflegeberater.

Pflege organisieren Checkliste: 

Checkliste-Organisation-Plötzlicher-Pflegefall.pdf

Liebe Community des Zukunftskongress der Caritas Sozialstation Erlenbach 

2021 ist ein Jahr der Zuversicht. Und wir haben die Zuversicht, dass mit dem Impffortschritt auch eine Rückkehr zu einer weitestgehenden Normalität bis Jahresende möglich werden wird. Getragen von diesem Optimismus, haben wir den Zukunftskongress daher auf den  19. JUNI 2021 terminiert.

Wir freuen uns auf alle Anmeldungen die uns über zukunftskongress@sozialstation-erlenbach.de bis zum 11.06.2021 erreichen. Ob sie digital oder live kommen!

 

Mehr Informationen 

Zukunftskongress_19.06.2021.pdf

Seit fast zwei Jahren ist Pepper in der Caritas-Tagespflege

Pepper ist rund 1,20 Meter groß und hat schwarze Kulleraugen. Der Roboter spricht verschiedene Sprachen, kann Geschichten vorlesen, Witze erzählen und die Senioren bei ihrer Gymnastik anleiten. "So meine Lieben, jetzt mal eine leichte Übung für die Arme", sagt er dann zum Beispiel und bewegt seine Arme hoch und runter. Seit fast zwei Jahren ist der Pflegeroboter Pepper in der Caritas-Tagespflege in Erlenbach im Landkreis Miltenberg im Einsatz. Die Betreiber der Tagespflege sind sehr zufrieden mit ihm.

Menschliche Pflege nicht ersetzbar

Pflegedienstleiterin Stefanie Glück und ihre Kolleginnen sehen den Roboter als echte Unterstützung. "Wir sind positiv überrascht von Pepper. Er wird sehr gut angenommen – von den Gästen und den Mitarbeitern." Sorge vor einer Konkurrenz haben die Pflegerinnen aber nicht. "Diese Menschlichkeit braucht man trotzdem, das wird ein Roboter nie vollständig ersetzen können", sagt Glück.

Pflegerische Aufgaben im engeren Sinne kann Pepper nicht übernehmen und das soll er auch nicht, sagt die Geschäftsführerin der Caritas-Sozialstation St. Johannes in Erlenbach, Susanne König. 

"Die menschliche Pflege ist und bleibt wichtig. Pepper soll eine Unterstützung sein für die Mitarbeiter, er soll die Arbeit erleichtern und er soll ein wenig die Bürokratie nehmen." Susanne König

Pepper kann jetzt auch türkisch

Die Fähigkeiten des Pflegeroboters wurden in den vergangenen zwei Jahren mehrfach verbessert und an die Bedürfnisse der Tagespflege angepasst. So lernte er zum Beispiel Fremdsprachen und kann jetzt auch den türkischen Tagesgästen Märchen erzählen.

Zweiter Pflegeroboter in Erlenbach im Einsatz

Mittlerweile ist in der Caritas-Tagespflege sogar ein zweiter Roboter – Jaime – im Einsatz, der das Pflegepersonal entlasten soll. Jaime misst eigenständig die Körpertemperatur und überwacht die Vitalfunktionen der Senioren. Bei Auffälligkeiten schlägt der Roboter Alarm. Außerdem führt Jamie eine Anwesenheitsliste.

Wissenschaftlich begleitet wird das Roboter-Projekt in Erlenbach von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt und hat 90 Prozent der Kosten übernommen. 

Seit Corona ist das Thema Impfen auch bei denjenigen wieder ein Thema, die nicht nur ihren Impfstatus, sondern womöglich auch ihren Impfpass aus den Augen verloren haben. Was tun, wenn der Impfpass weg ist? Wo bekommt man einen neuen Impfausweis her?

Wir unterstützen die Präventionskampagne „Leg‘ auf!“
Aufgrund der weiterhin hohen Fallzahlen im Bereich „Callcenterbetrug” und dem damit verbundenen finanziellen Schaden, aber auch den psychischen Folgen für Betroffene, hat sich Polizeipräsidium Unterfranken dazu entschieden, die Präventionskampagne “Leg´ auf!” ins Leben zu rufen um vor allem ältere Menschen hierfür zu sensibilisieren

Miteinander durch die Krise: Caritas startet bundesweite Kampagne für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Gottesdienstbausteine bieten Impulse für den Caritas Sonntag 2021

WIR & GEMEINSAM

Wie im Brennglas zeigt Corona: Die Lebensrealitäten in Deutschland sind grundverschieden, die Spaltung der Gesellschaft nimmt zu. Im Zuge der Pandemie gewinnt eine Frage neue Bedeutung: Wie steht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft?

Was macht die Pandemie mit unserer Gesellschaft? Was bereitet den Menschen Sorgen? Bei der Entwicklung der neuen Caritas-Kampagne kamen diese Fragen immer wieder auf. Wir haben Menschen gefragt…

… beziehungsweise wir haben sie von einem Umfrage-Institut befragen lassen. Befragt wurden Mitte Dezember (11. bis 14. Dezember) etwa 2.000 Menschen online vom Umfrage-Institut Insa Consulere. „Zusammenhalt hat es schwer, aber es gibt Hoffnung“ – könnte eine Zusammenfassung der Ergebnisse lauten.

Der MartinsLaden in Erlenbach ist wegen der coronabedingten Einschränkungen derzeit geschlossen. Näheres werden wir auf dieser Homepage mitteilen, sobald uns die entsprechenden Informationen vorliegen.

Senioren und Smartphone? Kein Thema! Immer mehr Senioren wissen das Potential dieser Geräte zu schätzen. Sie informieren sich, bleiben im engen Austausch mit Verwandten und Freunden oder organisieren wichtige Dinge. 

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